Das Bundesamt für Strahlenschutz plant die Schließung des Bergwerkes Morsleben mitsamt der darin eingelagerten rund 37.000m³ Atommüll. Die völlig ungeeignete Geologie bedeutet dabei nicht nur eine Gefährdung des Standortes, sondern auch eine nicht hinnehmbare Absenkung der Anforderungen an die Endlagerung von Atommüll. - Vom 22. Oktober - 21. Dezember lagen die Pläne öffentlich aus. Gegen diese Pläne haben etwa 12.000 Menschen und Institutionen Einwendungen erhoben, die das sachsen-anhaltinische Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt jetzt prüfen muss. Danach findet ein Erörterungstermin statt, zu dem Antragsteller und EinwenderInnen geladen werden. Das könnte ab Sommer 2010 sein. Die Morsleben-Kampagne hat die Planauslegung genutzt, um über die Probleme des Atommüll-Lagers Morsleben zu informieren, kritische Auseinandersetzung zu fördern und hat aufgerufen, Einwendungen zu erheben. Mehr Infos in Kürze.
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12.000 Einwendungen gegen Morsleben-Pläne ! |
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(22-12-09) 12.000 Personen und Institutionen haben in den letzten Wochen Einwendungen gegen die Morsleben-Schließungspläne erhoben, erklärte ein Sprecher des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt Sachsen-Anhalt. Initiativen und Verbände hatten am Samstag, 19.12.2009 die gesammelten Einwendungen mit einer symbolischen Übergabe an das Ministerium in Magdeburg weitergereicht. "Ein größeres Geschenk habe sie nie bekommen", bedankte sich die zuständige Abteilungsleiterin, Frau Koch, als ihr "Weihnachtsengel" Julia Wendenkampf vom BUND Sachsen-Anhalt die Einwendungen überreichte. Sie versicherte, dass es bisher keine Vorfestlegungen in ihrem Hause gäbe und dass alle Fragen, auch die der Rückholung und des Verbleibs der lediglich zwischengelagerten Abfälle jetzt intensiv geprüft würden. Danach besteht im Rahmen des Erörterungstermins, zu dem der Betreiber und die EinwenderInnen eingeladen werden, noch einmal die Möglichkeit, alle Einwendungen zu diskutieren.
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„Natürlich gibt es begründete Zweifel an der Endlagerung in Morsleben." |
Gespräch mit dem Geologen Jürgen Kreusch (Hannover) (19-11-09) Im nachfolgenden Interview äußert sich der Geologe Jürgen Kreusch von der INTAC - Hannover über die Parallelen zwischen ASSE und Morsleben, Möglichkeiten geologische Ungeeignetheit technisch auszugleichen und berechtigte Zweifel an Morsleben. Im Auftrage der Morsleben-Kampagne bewertet Kreusch die Planunterlagen für die Schließung und berät EinwenderInnen. Auf dem Morsleben-Kongress am Samstag in Magdeburg gibt Kreusch einen Überblick über die kritische Auseinandersetzung um Morsleben. Sein Thema dann: Das ERAM - Blaupause für scheiternde Endlagerprojekte: Geologisch ungeeignet - technisch ertüchtigt?
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Hallo Webmaster:
Das nebenstehenden animierten Logo einfach auf die eigene Seite setzen und mit http://www.morsleben-kampagne.de verlinken. So erfahren viele Leute, dass in Morsleben gerade die gescheiterte Atommüll-Politik zementiert werden soll und dass sie dagegen Einwendung erheben können.
Rückmeldung erbeten. Bisher haben wir folgende Verlinkungen gefunden:
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